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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 4. Jänner 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-01-04.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0AA3-1.

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Chronik

Samstag, 4. 1. 1919

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Traumtagebuch

Traum vom 4. Januar 1919

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Samstag, 4. Jänner 1919

4/1 Traum: Im Café Europe, halbdunkler Hinterraum mit viel Billards, eine Art Chef grüßt mich bekannt; draußen erhebt sich ein Sturmwind, es ist Revolution, Menschen flüchten sich ins Café ― ich sehe draußen den Platz wie leergefegt, in einem grauen Licht, wundre mich, daß die Leute Angst haben und verlasse das Café ―

Vm. bei Gustav; brachte ihm Bohnen. Über die Bestialität und Dummheit der Menschen. Das „Proletariat“, das nun nicht arbeiten will und hofft, mit Plünderungen doch dasselbe zu erreichen.

Nm. in alten Papieren. Las für mich, und n. d. N. vor O. und Heini (dem ich das erste Mal etwas vorlas) die Blätter „Und einmal wird der Friede wiederkommen“.

Lese Roseggers „Dorfsünden“; Gomperz, Schubart weiter, u. a. m.