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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 10. Februar 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-02-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0AC8-8.

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Chronik

Montag, 10. 2. 1919

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Komitee zum Wiederaufbau der deutschen Angelegenheiten, 10. 2. 1919

  • Komitee zum Wiederaufbau der deutschen Angelegenheiten

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Montag, 10. Februar 1919

10/2 Dictirt Briefe (an jenes Comité Stein etc.), (an Matras), Autobiogr.―

Nm. las ich die eben abgeschriebnen Kerr-Briefe durch.―

Zum Thee Gerty.

Nach langer Pause den „Weiher“ wieder vorgenommen; Hoffnungen.

Las Rudi Olden’s Arbeiten ― eine sog. Komoedie;― eine sog. Novelle; ein paar eben mögliche Feuilletons. Producte eines leidlich klugen Dilettanten, einigermaßen versnobt, und affectirt;― ohne Spur dichterischer ja kaum schriftstellerischer Begabung. Und darauf will ― und wird so ein Mensch vielleicht seine „Existenz“ gründen ― d. h. Journalist,― vor allem natürlich Kritiker werden!

Las ferner restliches von Camillo Smetana. Sowas hält sich auch für einen Dichter, weil er ein paar vage „poetische“ Stimmungen mit Worten … festzuhalten versucht … Worte?― Festhalten?!― Bildet sich ernstlich ein, von dergleichen ― leben zu können!―