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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 27. Februar 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-02-27.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0AD9-5.

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Donnerstag, 27. 2. 1919

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Donnerstag, 27. Februar 1919

27/2 Vm. Generalprobe „Palestrina“. Hohes, edles; nicht sehr fülliges Werk, aller Bewunderung, und in vielen Partien der Liebe werth. In einer Parterreloge (durch Dir. Schalk) mit zwei fremden Damen.―

Zum Thee bei uns. Rudi Olden, Mädi Furtwängler; Grosz, Kolap, Garda Kfm.; Hofrätin Zuckerkandl, Fritz mit seiner Braut Frl. Stekel, Friedell. Fr. machte Kino, las Lynkeus vor (aus den Phantasien eines Realisten). Z. N. blieb Grosz, Friedell, Rudi O. und Fr. Furtw.― Fr. las für Lili Andersen vor und trank zu viel. Ich redete ihm ins Gewissen. Allerlei über Talent, Schauspielerei, Intellect; anekdotisches von Wassermann und P. A.

― Es war angeregt und amüsant. Friedell hat Herz und Verstand.―