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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 4. März 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-03-04.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0ADE-0.

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Chronik

Dienstag, 4. 3. 1919

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Dienstag, 4. März 1919

4/3 Vm. bei Onkel Max; gestempeltes Geld holen.―

Bei Leo; dort Katja Stern, Frau Silberstein; dann Wilh. Grosz. Leo noch sehr darnieder.― Über Palestrina; dann noch auf der Straße mit Grosz über die Mahlersche Fünfte, das autobiografische in seinen Werken.

Auf der Tram Ganz, aus der Dtsch. Botschaft. Generalstrike Berlin. Bolschewismus im Anzug, eigentlich schon da. Der Irrsinn der Entente. G. stellt sich auf der Botschaft als „Bolschewik“ vor;― dort erwidert man ernsthaft ― es sei nun der einzig mögliche nationale Standpunkt …― Alle Schuld rächt sich auf Erden ― an den Unschuldigen.―

Nm. am Weiher.―

Z. N. Kornauth, Mimi und Vicki.― Korn. spielte eignes. Viel Wohllaut und Kunst,― vielleicht ein gewisser schwelgerischer Hang zur Süßigkeit.― Allerlei grausame jüdische Anekdoten.―