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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 17. März 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-03-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0AEB-1.

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Chronik

Montag, 17. 3. 1919

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Wiener Schnitzler
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Montag, 17. März 1919

17/3 Dict. Autobiogr., Briefe.―

Frau Schmutzer begegnet. Die Spuren der Einbrecher führen, nach Aussage der Detectivs,― zu den Baracken der Volkswehr; dort darf aber nicht recherchirt werden!

― Nm. las ich ― am Vorabend von M. R.s zwanzigstem Todestag das Tgb. 99 ― das sehr flüchtig gehalten.― Zwanzig Jahre … Man erschauert. Unendlich fern ―?― Nah wie gestern ―! „Zeit ist nur ein Wort.“ ― Ja ― aber Altwerden ist eine Thatsache.―

Ich will nun das Lesen der Tagebücher bis auf weiteres unterbrechen;― die Zwangsperre der Safes unterstützt diesen Vorsatz. Sprach heute mit Kolap viel über den Theaterroman. Man müsste sich hineinstürzen. Und den Weiher weiter! Und den Verführer!― Wäre die Zeit nur nicht so niederdrückend und so erniedrigend.― Wenig Arbeitskraft. Spiele herum. Gefühl der Bangigkeit und Unruhe.―