Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 5. Mai 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-05-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0B1C-A.
5/5 Die Referate über Ruf waren durchwegs anständig, ja zum Theil allzugünstig gehalten; heute nachträglich „Mittag“, Hr. Max Mell, wie immer der gehässigste. Freilich ein schlimmer Fall: Ein Schriftsteller dritten Ranges, insbesondre, bei techn. Qualitäten dürftige Persönlichkeit jesuitischer Couleur;― noch kein nennenswerther Erfolg;― früher meine Nähe, zum mindesten meine Zustimmung suchend; und von mir fallen gelassen;― und Trabant Hugos ― keiner kann sich mir gegenüber mit Sympathie, ja nur objektiv behaupten, der von ihm influenzirt wird.― Es ekelt mich ein wenig. Ach nein ― sehr!―
Dictirt Autobiogr.
Den Nachm. vertrödelt.
N. d. N. bei Schmidls ― Schmutzers. Schmidl zeigt seine Käfersammlung ―