Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 8. Juni 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-06-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0B3E-4.
8/6 Pfingstsonntag. Salmannsdorf― Hameau ― Weidlingbach,― auf die herrliche Wiese unter der Aspernleiten ― im Gras gelegen,― (ein paar Verse Weiher. Junge Burschen und Mädchen in meiner Nähe trieben Spiele, wie man sie vor dem Krieg wahrscheinlich kaum geübt ― zum mindesten vor Angesicht der vorüberziehenden Ausflügler;―) über Dreimarkstein ― Salmannsdorf.― Ein halbwüchsiger Bub zu mir: Guten Morgen, Herr Dichter.
Nach Tisch Richard; er spielte mit unsrer kleinen Katz;― wir sprachen über den Geist des Heine’schen Burgtheaters ― die Gütersloh ― Blei Atmosphäre; Moissi, den „Communisten“, Hugo, den „Adabei“;― erwogen Besetzungsmöglichkeiten Charolais in Burg- und Volkstheater.
Am Weiher.―
Z. N. Groß. Nachher Alfi Rosé. Groß spielte aus der neuen Oper von Schreker: Schatzgräber.―