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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 27. Juni 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-06-27.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0B51-D.

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Chronik

Freitag, 27. 6. 1919

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Traumtagebuch

Traum vom 27. Juni 1919

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Freitag, 27. Juni 1919

27/6 Traum. Concertsaal, ziemlich leer, nur Kinder;― O., sehr blaß liegt im Bett; aber es ist gewissermaßen wie ein Bild über den andern, das Bett hat mit dem Saal nichts zu thun;― O. klagt über Bauchschmerzen (sie lag gestern deswegen), ich bin besorgt, ich will den Arzt holen; gehe;― bin an einem Gartenthor, etwa das Eckhaus Carl Ludwig Platz wo Kralik wohnt; tiefe Nacht; Sturm, der legt sich in meinen schwarzen Mantel,― ein riesiger spanischer Mantel; mich graut; aber es ist nicht der Sturm, es sind Räuber, die an meinem Mantel zerren, die undurchdringliche Nacht macht es noch furchtbarer, ich schreie (heftig wie seit Jahren nicht, erzählt mir O. später) und erwache.―

Mit Lili zur Aufnahmsprüfung.―

Dict. Autobiogr.―

Nm. am Weiher.―

N. W. B. mit Heini, Kolap, Minnie Zuckerkandl; Räuber, mit Moissi der als Franz außerordentlich war.―