Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 29. Juni 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-06-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0B53-B.
29/6 S.― Spazierg. Pötzleinsdorf ― Hameau ― Dreimarkstein ― Salmannsdorf.
Am Weiher, den 1. Akt ziemlich zu Ende;― aber immer wieder wie von zuckenden Blitzen durch die trüben Gedanken gestört.
Nm. am „Weiher“.
Zum Thee Schreker und Frau; Direktor Ferd. Loewe und Frau, Robert und Fr., Wellesz und Fr.,― Frl. Oppelt, Oskar Fried, Hofr. Zuckerkandl, Fritz Zuckerkandl und Fr., Gerty v. L., Jessie, Specht, Leo, Paul Weingarten und Schwester, Salten, Kolap.― O. sang von Grosz begleitet Wolf, Grosz, Debussy, anfangs befangen, dann sehr gut. Die Leute waren etwas reservirt; wie mir schien.―
Z. N. blieben Specht, Grosz, Frl. Oppelt.―
Las Michel „der heilige Candidus“, ein ziemlich überflüssiges katholisirendes Theaterstück, mit gut gesehenen realistischen Kriegs-Details, die mit der „Idee“ nichts zu thun haben.