Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 6. Juli 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-07-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0B5A-4.
6/7 S. Pötzleinsdorf ― Neuwaldegg ― Rieglerhütte ― Sofienalpe (bis dahin mit Dr. Fleischmann und Kindern. Über Renegatentum. Redlich, wie der ausgezeichnete Bergsteiger M. Eisler von der Rax abstürzt: Muß ein Jud auf die Rax steigen?― Über Telepathie u. a.) ― Toifl ― Weidlingbach ― Dreimarkstein ― Salmannsdorf.―
Zu Tisch Oskar Fried (verspätet vom Kahlenberg); O. geht zu Schreker’s (sich „Schatzgräber“ vorspielen lassen, ich sage ab) Oskar Fried bleibt, ich zeige ihm Haus, Aussicht, wir sitzen im Garten. Wir reden über Mahler, Wedekind; das Paradies von früher; er redet manches kluge, manches bizarre, schwätzt auch manchen Unsinn. Thee auf der Terrasse.
Nm. Tgb. 1905.―
O. kam von Schrekers, mäßig entzückt.―
Mit Heini St. Saëns „Déluge“ versucht;― und als lächerlich weggeschmissen. Bach Toccata u. a.―