Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 28. Juli 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-07-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0B6F-D.
28/7 O. fährt nach Reichenau ― Nach Gelderledigung ― nervöser Weinkrampf meinerseits. Sie möchte daß ich rede ― Nein. Sie möchte wieder helfen,― spricht von den „Unvergänglichkeiten“.― Ein Brief von Liesl, Bemerkungen über äußere Schwierigkeiten des Münchner Concerts;― bringt O. wieder fast aus dem Gleichgewicht. Sie bittet mich, mit Rich. Sp. zu sprechen.― Oh Beatrice ― die in jedem Weib steckt ― auch in den ganz entgegengesetzten Naturen … („Dieselben dummen Thränen einem Fächer ― und mir.“)
Dictirt Briefe, autob.―
Nm. Tgb. 1906.―
Hr. Karl Pitter, aus Salzburg, während des Kriegs in Spanien; wegen ev. Übersetzungen. Jetzt Hofmeister bei Prinz Fürstenberg. Erzählt mir allerlei von den span. Zuständen und dem Götterleben dort während des Kriegs.―
― Z. N. Hajek. Wir sprachen über philosophisches und politisches. Er ist von seiner Klinik sehr beglückt.