Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 28. August 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-08-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0B8E-9.
28/8 Mit Heini V.th. Generalpr. Pippa.― Drehbühne zum ersten Mal, functionirt schlecht.― Bernau verstimmt wegen der Schwierigkeiten, Sitzungen, Socialisirungsversuche, Erpressungen;― wirft Rosenthal vor, daß er, so wenig wie die übrigen, energisch an seine Seite tritt.
― Schauspieler Weiß erzählt mancherlei heitres;― Frl. Schilling (von der Rax), Fr. Hetsey (von Ischl), Frl. Markus.
Der junge Schildkraut erzählt mir, daß er in Amerika als 16jähriger in einer Art Schülervorstellung des engl. „Vermächtnis“ den Ferd. Schmidt gespielt.
― Von O. Tel., daß sie in Salzburg (nach Linz ― Ottensheim).
Nm. 1908 Auszug.
Z. N. Ergas und Frau, die Hofrätin; auf der Veranda. Frau E. bemüht um den Erfolg von Unruh;― wegen Vorlesungen u. dgl.;― rührend, etwas dumm, und im erotischen echter als im literarischen.―