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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 28. September 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-09-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0BAD-6.

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Sonntag, 28. 9. 1919

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Wiener Schnitzler
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Sonntag, 28. September 1919

28/9 S. Spazieren Pötzleinsdorf. Im Wald am Weiher.―

Zu Tisch Unruh, nachher Fritzi Ergas, Arthur Kaufmann.― Wir saßen unter der Esche. Unruh in seiner Schönheit; klug und humorvoll, menschlich, beruhigter als neulich wirkte prachtvoll. Ich zeigte ihm Zimmer, Aussichten; er sprach davon, wie er bis vor kurzem nie allein gewesen, als Cadett mit 150 in einem Raum;― Heini hatte einen Drehbühnenplan für den Prinzen Louis Ferdinand (famos) gemacht, zeigte diesen und seine Bühnenmodelle. Arthur Kfm. von Unruh entzückt. „Der Deutsche.“ Man spürte auch etwas vom Segen des „Militarismus“, so grauenhaft er im allgemeinen sein mag und obwohl ihm U. selbst längst abgeschworen.―

Z. N. Richard Specht und seine Geliebte. O. hatte beide von Sp., der sie hingebeten, mitgebracht. Sie wirkte ganz sympathisch.― Zeigte Photographien, eigne, Olga, Kinder.―