Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 5. Oktober 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-10-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0BB4-D.
5/10 S.― Mit Oskar Fried Pötzleinsdorf ― Sofienalpe ― Dreimarkstein ― Salmannsdorf. (Über Mahler und Strauss. Persönl. Erinnerung an Mahler, „Form“ und Persönlichkeit.― Frieds Ehe.)
Zu Tisch Fried und Lili v. Landesberger.―
Nm. Stross, der Lili abholte; Aranyi (der Violinspieler), Fritz und Trude Z., Arthur Kfm., der länger blieb. (Über Theodor Herzl. Das „Unechte“ seines Zionismus. Unechtheit auf hohem Niveau.― K. arbeitet an seinem Märchen. Ich bemerke, dass ich seit Jahren zu Märchen keine tiefe Beziehung mehr gewinnen könne. K.: Zu Märchen gehört Geduld;― sowohl sie zu schreiben, als sie zu genießen.)
Dr. Kurt Frieberger, der mich zu seinem Vortragsabend einlädt; ich lehne ab.
Am Weiher.―
Las Shaws fünf Einakter (die große Katharina etc.). Matt.