Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 8. November 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-11-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0BD6-7.
8/11 Vm. bei Arthur Kaufmann. Er las mir Stellen aus seinem philos. Märchen vor; tiefsinnig eigenartig und doch irgendwie bedenklich ― hart an der Grenze,― niemals die Grenze überschreitend. Spazieren mit ihm; über Kritik; Erfahrungen auf diesem Gebiet; mein Verhältnis zum Verlag.―
Zuhaus Briefe von O.; Liesl. Diese natürlich nun ganz einseitig orientirt; O. einsichtslos, von meinen „Drohungen“. Krank vor Aerger.―
W. G. telef. von den Concerten, harmlos-befangen.―
Den vernichteten Nachmittag vertrödelt.― Tgb. 1910 Skizze.―
Las eine Komoedie von Dominik „Attacke“. Nach den ersten Versuchen hielt ich den Verfasser für völlig hoffnungslos;― es scheint nun doch Begabung vorhanden.
Begann Reiks „Probleme der Religions-Psychologie“ zu lesen.