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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 3. Jänner 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-01-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C0E-9.

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Chronik

Samstag, 3. 1. 1920

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Samstag, 3. Jänner 1920

3/1 Vm. Lili zu Anningers begleitet. Hr. Anninger, der nach einer Blinddarmoperation noch bettlägerig war.

Nm. mit Ordnungmachen in Ausweisen vertrödelt.―

Mit Heini Mahlers Fünfte. Clavierspiel, insbesondre vierhändig steigerte die Ohrgeräusche ins unerträgliche (doch es wird ertragen).

O. fragt nach meinen Arbeiten, ist herzlich, zärtlich;― es ist mir wohler, dass die Beziehung sich bessert ― aber ich vermag nicht mich aufzuschließen; ich weiß ja doch dass eine Dauer kaum möglich ― kaum von Tagen. Und wenn nicht gegens Frühjahr der circuläre Wahnsinn wieder käme,― das wär ja ein Wunder, an das ich nicht glaube. ― Schade; denn es „kommt am Ende auch gegen sie keine auf“.