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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 22. Jänner 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-01-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C21-2.

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Donnerstag, 22. 1. 1920

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Donnerstag, 22. Jänner 1920

22/1 Vm. auf dem Weg in die Stadt Red. Dr. Schreier. Politisches. „Oesterreich muß höchst unangenehm, eine Weltgefahr werden, damit die Entente sich zu wirklicher Hilfe entschließt.“ Also Bolschewismus als notwendiges Übel.―

Bei Vicki, der nach Angina mit einer Nierenreizung liegt. Mimi. (Das Börsespiel. Mimi hat 180.000 Kr. gewonnen.― Sie hat einen Brief Unruhs an R. Rolland übersetzt, der sehr messianisch pathetisch zu sein scheint, mit Glauben an die Menschheit u. dergl.―)

Bei Julius.― Gratulire zu Annies Geburtstag.― Jul. erzählt dass Renner sich zu einem Sect.chef geäußert, das Auftreten des Bolschewismus sei nur noch eine Frage von kurzer Zeit.― Prophezeiung von Bankplünderungen.―

― Zum Thee Grosz. Olga mit Verbesserungen an einem Don Quixote Text beschäftigt, den Leo empfohlen.

Am „Weiher“.―

Zu Nervenberuhigung statistisches (Übersetzung meiner Werke etc.).