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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 7. März 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-03-07.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C4E-1.

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Chronik

Sonntag, 7. 3. 1920

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Sonntag, 7. März 1920

7/3 S.― Schlechte Nacht; verzweifelte Morgenstunden.

Mit Lili und Frau Hanne Askonas Grinzing, gegen Wildgrube; war müd, wir lagen in der Sonne auf einer Wiese;― über Krapfenwaldl zurück.―

Zum Thee Walter Stross;― erzählt uns von Lilis letzten Stunden. Über Emil Alphons Rh.; über den Praesidenten. Groteske Scene: wie der Praesident ihm mittheilt er habe eine Familiengruft gekauft ― Hr. Str. erwidert, er selbst habe eben ein Grab für seine verstorbne Frau erworben,― der Praesident aber wünscht die Familiengruft mit der Tochter einzuweihn ― und bemerkt, wenn Hr. Str. wünsche, so könne er ja auch darin Platz finden. (Ganz ernsthaft.)