Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 5. April 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-04-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C6B-0.
5/4 Ostermontag (Sommerzeit).―
Mit Lili Dreimarkstein; über Sievring zurück. Ihr Natursinn (stärker als bei Heini) ― Sie fragte nach Dreißigjährigem Krieg; sagte allerlei kluges. Erzählte ihr von Reformation, Gegenreformation u. s. w.; wir begegneten später Lili Stern, die uns nach Haus begleitete.
Zum Thee Julius Helene, Annie, Hans; später Arthur Kfm.;― wodurch das heute auffallend mühselige Gespräch sich belebte.
Arthur Kfm. blieb mit mir; anschließend an die Verlogenheiten, die von der Kritik über „Schwestern“ geäußert wurden;― allgemeineres; ich las einiges aus meinen Aphorismen zu dem Thema, besonders Kritik und Fälschung.―
― Las Courteline’sche Komoedien in der Trebitsch Übersetzung.