Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 17. Mai 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-05-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C95-F.
17/5 Dictirt Briefe und Nachklg. (Feile.) ―
Zum Thee Hofrätin mit ihrer Pariser Schwester Frau Clemenceau, Schwägerin des „Tigers“;― (sprach sie zum ersten Mal. Wir spazierten im Garten;― die Zustände in Frankreich nicht gut), Kapellm. Alwin mit Frau (Schumann), Vicki und Mimi; Szell mit Braut.― Musik. Fr. Schumann sang sehr schön; Alwin spielte (auch eignes schwaches), Szell spielte (Symph. Var. (seine), und Eulenspiegel). A. gab mir überdies Manuscr. seines Bruders (Rechtsanwalts) zu lesen, die er für „genial“ hält;― „zu Gegendiensten gern bereit;― wenn Ihr Sohn in seiner Carriere etwas nöthig hat“.― Von fast entwaffnender Primitivität.― Sz. schwärmte mir vom „Weg ins freie“.―
― Wir begleiten Alwins zur Tram. Schöner Sommertag.
― Nachtm. auf der Terrasse.―