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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 12. November 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-11-12.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D48-6.

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Chronik

Freitag, 12. 11. 1920

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Wiener Schnitzler
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Freitag, 12. November 1920

12/11 Feiertag (Gründung der Republik). Bei Gisa. Hatte gestern heftigen Auftritt mit ihrem Gatten; sprach sich aus. H. schlief auf der Klinik.― Ich ging dann hinauf zu Vallo, gab ihm Ratschläge; insbesondre schlug ich einen Brief vor, den er an seine gewesene Frau zu schreiben hätte.― Mit ihm noch bei Gisa.―

Zu Frau Vilma L. Ich erzählte von allerlei vergangnem.

Nm. kam S. Geyer; wegen Reigen;― er ist Dramaturg bei Robert.―

Mit O. und Heini bei Sect. R. Winter. 60–80 Leute.― Ein Hr. Dechant las einen unbeträchtlichen Einakter, Hr. Jung, Fr. Grethe Forst sangen, Korngold spielte aus seiner Oper; Wl. Hartlieb las Gedichte. (Ihn, sowie den alten Korngold lernte ich kennen.) ―

Im Volksth. Mit Bernau über „Reigen“. Wurden so ziemlich einig.