Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 7. Februar 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-02-07.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D9F-4.

Download

Chronik

Montag, 7. 2. 1921

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Felix Hollaender an Arthur Schnitzler, 7.2.1921

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Der Briefwechsel Arthur Schnitzlers mit Max Reinhardt und dessen Mitarbeitern. Otto Müller Verlag, Salzburg: 1971.

Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Montag, 7. Februar 1921

7/2 Dictirt Briefe ― Kolap zu Tisch.

Zum Thee Syndicus Dr. Gronemann Berlin, hatte mir seinen Judenroman Tohuwabohu gesandt; führt meinen Reigen Prozess (Beschlagnahme). Sehr zionistisch eingestellt; klug und guten Willens.―

Else Speidel; spricht sich über ihre „Anfälle“ aus (petit mal, mit kleinen sinnlosen Diebstählen, in der Burg, was ihr das Engagement kostete. Prozess um die Pension).―

Lili beginnt ein Büchlein, überschreibt es „Gedanken“. Sie schreibt über Christentum, etwas katholisch gerichtet, von May beeinflußt; von irdischem Leben als Vorbereitung, u. dergl.;― ich kläre sie ein wenig auf, zuerst weint sie ein bischen, fasst aber bald auf, unterhält sich dann noch lang mit mir über „Religion“.

― Las Erzählungen von Tagore, die mir keinen sehr starken Eindruck machten.―