12/2 Die Zeitungen behandeln die Reigenaffaire als großes Politicum und sind auf allen Seiten gleich zuwider.―
Im Fortgehn renn ich Herrn K. R. Basch in die Arme, der mich interviewt.―
In der Länderbank, Max Leitner;― finanz. Gespräch.―
Zu Dr. Geiringer;― arbeiten die Vermögensabgabe aus.―
Nm. Richard,― den ich nun auch über die Ehesache aufkläre ― ohne ihm ― oder sonst irgend wem neues zu sagen. Alle empfinden genau dasselbe.―
Hr. Kuh vom London Herald, interviewt mich.
Abds. Kino (Anna Boleyn).―
Brief von O., der erste, berichtet verletzt von der Hofr. Schreiben,― der Ton, als geschähe ihr Unrecht; brachte mich (trotz manchen mildernden Stellen) in tiefste Erbitterung.
ACDH
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
–sch [=Ludwig Basch]: Eine Begegnung mit Dr. Artur Schnitzler, 12. 2. 1921
Filmvorführung von Anna Boleyn, 12.2.1921
Schnitzler geht ins Kino, 12. Februar 1921
Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.