Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 17. Februar 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-02-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0DA9-8.
17/2 Zeitungen;― die liberalen, Tagbl., und N. Fr. Pr. vorbildlich in ihrer feigen „Objectivität“ … Eigentlich finden sie … ja das Gesindel habe wohl Unrecht aber … ich … immerhin, habe doch den Reigen aufführen lassen … u. s. w.―
Bei Richard, da unser Tel. verdorben einige Tel. Gespräche;― und auch mit ihm … Ich sage ihm, daß die Sache mit O. ziemlich entschieden sei. Er: ich solle bedenken, daß das sich nicht wieder regressiren lasse …
Dictire Briefe.―
Frl. Melanie Adler, wegen Hilfsaction für Dr. Feuchtwang.
Gegen Abend bei Lichtenstern; sie liegen beide mit Grippe.―
Volksth.; Loge, Androklus, mit Lili Heini (Wucki und Mucki Pollak).― Führte Lili im Zwischenakt auf die Bühne zum ersten Mal;― sie ging ganz verzaubert umher.
Mit Bernau über Recurs, geschlossene Vorstellung.
Heini, ohne mündliche, Nachprüfung bestanden.―