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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 25. Februar 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-02-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0DB1-E.

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Chronik

Freitag, 25. 2. 1921

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 25. Februar 1921

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

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Freitag, 25. Februar 1921

25/2 Ins Burgth.; bei Nemec, probiren.

Bei Helene Binder. Charakteristisch: ich frage die Hausmeisterin „Wo wohnt Frau Helene Herz“ ― so hieß sie vor 35 Jahren, als ich daran dachte ― sie zu heiraten. (Freudsche Erklärung des Versprechens! Wie stark ist das unbewußte?) ― Ihre Tochter Sibylle Falckenberg, die mich um Rath fragt wegen ev. Übersiedlung nach Wien mit Gatten; Theatergründung od. dergl.― Helene B. fragt mich um Rath wegen ihrer Tochter und Stekel. Wieder über ihre tragische Familiengeschichte. Die Grausamkeit des verstorbnen Mannes ― Photogr. des Vaters, furchtbar,― die gleichen Züge auf dem Bild der einjährigen Enkelin … Über meine Angelegenheit ist sie durch Gisa unterrichtet (abgesehen davon, daß ganz Wien davon spricht);― wir redeten eigentlich gar nichts concretes;― sie gab nur Stimmungsratschläge. Herzensbegabung; die sie oft sehr kluge Dinge sagen läßt.―

Jessie zu Tisch.―

In Lilis Schule; mit den Prof. Weber, Schmidt, dem Director Fritsch allerlei besprochen.―

Den Brief vorgenommen; auch den Weiher.

Mit Heini Kino (Glaube und Heimat).―

Mit Heini allerlei musikalisches (Mozart Opern).