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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 21. Mai 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-05-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E06-F.

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Chronik

Samstag, 21. 5. 1921

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A112

Datumsangabe auf Blatt von Der Gang zum Weiher. Dramatische Dichtung: »Konrad: Die beiden Väter etwa…«

Traumtagebuch

Traum vom 21. Mai 1921

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Samstag, 21. Mai 1921

21/5 Traum von gestern: zwei junge Menschen, der eine jüngre fast knabenhaft, Havelock, eilig über einen Fluß gehend, breit, ich wundre mich, allerdings ist der Fluß ganz seicht, fließt zollhoch über unsichtbaren Grund ― nach einiger Zeit, von einem Eisenbahncoupé aus sehe ich die beiden schwimmen, es ist ein See, ein Meer geworden ― ich ängstige mich um sie, wundre mich über die Gleichgiltigkeit der Mitreisenden,― wieder später ist der jüngere ertrunken und der überlebende weiterschwimmend hält die Leiche im Arm.―

Vm. zu Frl. Freud, wo Lili (mit Gerda Hausmann) Privatstunden nimmt, wohnte auch der Lection bei; sprach (nach Jahren) flüchtig Sigmund Freud; und seine Frau ―

Bei der Hofrätin;― sie war in Paris, erzählt nicht viel günstiges von dort.―

Nm. am Weiher.

Mit Heini Volksth., Büchner Dantons Tod; höchst anständige Vorstellung.