Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 10. Juni 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-06-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E1A-9.
10/6 Traum vor wenigen Tagen: Durch den Schottenhof (Wohnung G.s) ― vor dem Thor eine Bank; gleich daneben festungshaft Abgrund; ein Mädchen auf der Bank, ungefähr M. R.;― ich werde zärtlich, trotz der Abgrundgefahr! (Wohlfeile Symbolik des Traums.)
Begegne früh Hayek, der mir ― ungern bestätigt, daß Schermann thatsächlich meine Schrift neulich gedeutet;― er erkannte ferner: „große Begabung;― wäre eigentlich zum Arzt geboren, zieht aber `Kunst und Wissenschaft’ vor,― schwere Familienverhältnisse;― besonders wegen einer Frau ―“.
Im Schloßth. Generalprobe „Helden“ von Shaw.―
Nm. am Weiher.―
Jüd. Theater (Josefstadt) „Der Fremde“.―