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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 24. August 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-08-24.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E65-4.

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Chronik

Mittwoch, 24. 8. 1921

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Wiener Schnitzler
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Mittwoch, 24. August 1921

24/8 Vm. Abreise von Altaussee; mit Kolap eine Weile vor dem Hotel. Mit mir zuerst Raoul (bis Ischl),― Irene A. (bis Salzburg).

Ankunft Salzburg. Oest. Hof.― Gleich zu Hugo, den ich recht wohl beim Thee mit Gerty in seinem Zimmer finde; von Reinhardt unten erwartet.

Irene Auernheimer kommt; ich begleite sie zum bayr. Bahnhof; sie schwätzt in ihrer Art gutmütig erotisch daher; reist zu ihrer Tochter München.

― Zur Hofr., ins Hotel Europe; die seit ein paar Wochen hier wohnt. Sie ist bettlägerig; erzählt mir amüsant von dem hiesigen Geschiebe und Getriebe ― den Festen Reinh.s in Leopoldskron; Hugos „Sorgen“,― Wildgans, Werfel und tausenderlei anderm. ― Wir reden von O.; und von der Dame, die (eine Oberstenwittwe) ev. mein Haus führen soll. Ich erzähle Urheberrechtsfälle und von meiner Geschäftscorrespondenz.―

In den oest. Hof;― Hugo Gerty stehn mit Reinh. und andern da; ich begrüße R.; er ist kühl und verlegen; Hugo entschuldigt sich wegen notwendiger geschäftl. Besprechung.― N. d. N. sprech’ ich Poldi Andrian, der in Vermögensachen viel zu thun hat, aus Frankreich kommt; und nun in seiner neu gekauften Altausseervilla wohnen will (nachdem er die alte wunderschöne um holl. Gulden verkauft).