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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 5. September 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-09-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E71-6.

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Chronik

Montag, 5. 9. 1921

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Wiener Schnitzler
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Montag, 5. September 1921

5/9 Vm. gepackt; Abmeldung.―

Zu Lucy; dort, eben angelangt Lizie, die neue Gattin Alberts; sehr jung und anmutig.― Sie spricht von Alberts „ewiger Jugend“.― Durch die Anlagen nach den Jahreszeiten; O. und Lili; gemeins. Mittagessen. Nach Tisch Einkäufe.― O. wieder von H. K.;― spricht davon, wie ich Weihnachten 1919 jenes von ihr geschenkte Bild unter die Geschenke gestellt ― möchte das auf mein Schuldconto schreiben … Ich empöre mich;― sie sieht fast ein … Wieder erwähnt sie ― daß noch im Mai, als ich zum ersten Mal in M. war,― sie zu Rückkehr bereit gewesen … Aber ich nicht mehr, sage ich …―

― Wir kaufen ein Wollkleid für Lili.―

Im Hotel Zeitungslecture.―

Abends in die Mauerkircherstr. O. vollauf mit Packen beschäftigt. Hans Jacob; geht bald. Ich spiele Clavier. Lucy und Lizzie, auf dem Weg zu Schüleins; das neue Kleid Olgas;― ihre Hüte … Kind, Kind, Kind … ― Das Bild Liesls an der Wand; Lizie auf dem Fauteuil … Lebensgraun.―

Nachtm. allein im Thomasbräu.―