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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 2. Oktober 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-10-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E8C-8.

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Chronik

Sonntag, 2. 10. 1921

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Sonntag, 2. Oktober 1921

2/10 S. Mit H. K. von Gersthof Schafberg; dort auf einer dürren Wiese lang in der Sonne gelegen. Über ihre bevorstehende Schweiz- und Italien Reise zu B.s und W.

Heini und Lili kamen von einem Spazierg. mit Lisl Pollaczek.

Nm. Hr. Friedmann aus Ungarn kommend und angewidert.―

Auf meinem Balkon in Herbstsonne.―

Salten kam, zuerst befangen, mit trüben Augen; wir redeten Lecture; Politik; er durchaus antirepublikanisch und antidemokratisch;― allmälig gings.―

Lili spielte mir den Kinderfaust vor,― mit Sesseln, rothen Seidentüchern, Pappfiguren.―

Nm. hatt ich ihr mit Heini Schubert A moll Quartett vorgespielt.―

Am Roman.―

Heini kam aus Favoriten, wo er den Schneider Hupfer in „Jux“ gespielt hatte und hängen geblieben war.

Las einige feine Novellen von Heimann. Auch ein poetischer Grenzfall.