Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 14. Oktober 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-10-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E98-A.
14/10 Meine Stimmung etwa so ― daß die Scheidungstage in München mir wie eine schönre ferne Jugendzeit erscheinen. Es ist in mir wie neue schwerere Wunden.
― Ein Brief von H. K. ― über ihre Nächte mit W.―
― Bei meinem Neffen Karl, der krank (Ang. herp.). Mit Helene und Jul. gesprochen.
Bei V. L.; die sagt: „Ich fühle, jetzt hab ichs noch in der Hand (ihre Ehe) ― aber nicht lange mehr.“
Zum Thee Hofr. Zuckerkandl, ihre Schwester Mme. Clemenceau und Luc. Besnard, Paris; von der société des aut. dram.; mit dem ich einiges über Vergangenheit und Zukunft meiner Stücke in Frankreich spreche.―
Türkenschanzpark E. B. Warum eigentlich?―
Lese allerlei von Vicente (im span. Theater).―