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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 29. November 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-11-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0EC6-6.

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Chronik

Dienstag, 29. 11. 1921

Aufenthaltsorte
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Schnitzler, 29.11.1921

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Ludwig Fulda, 29. 11. 1921

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Schnitzler, 29. 11. 1921

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Dienstag, 29. November 1921

29/11 Vm. bei Gisa, Länderbank, Schneider; Volksth. (Strike zu Ende), bei Frau Vilma Lichtenstern; wo dann auch Doc. Dr. Müller erschien;― speiste bei Julius’.―

Nm. Briefe (u. a. an Olga, nur über Thatsachen).

N. d. N. bei Max Hayek und Frau, in seines Schwiegervaters Hause. Er zeigt mir die Zeichnungen seiner recht begabten Frau. Raph. Schermann kommt; kleiner nervöser Mensch, äußerlich etwa Cravatenhändler in der Taborstraße.― Sagt gleich zu Hayek (ein wenig wie Entréecouplet) etliches über das Zeichnen seiner Frau, das sei eine Katastrophe,― allerlei über ihre Sehnsucht nach einem Mann,― wodurch H. sich ein wenig in seiner Würde verletzt fühlend sich psychologisirend zu retten sucht. Sch. erzählt ferner einige höchst seltsame Geschichten von seiner prophetischen Gabe; ob sie völlig wahr, wurde mir nicht ganz deutlich;― dann zeichnet er aus dem Kopf ein paar Worte von mir, mit meiner Unterschrift; ich schreibe sie (ohne seine Schrift zu sehen) nach, und es ergibt sich zwar keine Analogie, aber höchst merkwürdige Aehnlichkeiten, die übers zufällige hinausgehn. Er prophezeit mir hierauf allerlei günstiges für die Zukunft,― was mich, obzwar ich den Suggestionswillen merke, angenehm berührt.