Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 9. Dezember 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-12-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0ED0-A.
9/12 Traum: Sitze neben Wellesz in einer Art Restaurantconcertsaal; sehe einen Kellner (?) der Wellesz ähnlich, und sage zu dem neben mir sitzenden Wellesz, auf den Kellner bezüglich ― Er wird sich hoffentlich von W. dadurch unterscheiden; daß er besser componirt, äußere dann einiges anerkennende über W. zu W.―
Kritiken über L. Std.;― sehr gut.―
Gisa telef. von O.s Brief;― der wieder den Ton anzuschlagen scheint ― als wäre ihr Unrecht geschehn ― ― War erbittert;― jede leidliche Beziehung ist durch diese ungeheure irrsinnige Einsichtslosigkeit ausgeschlossen.
Dictirt Briefe.―
Frau Kriger; wegen Reissinger; (sie entpuppt sich als das kleine Judenmädl, das vor 10 Jahren zu mir kam und bei mir wohnen wollte); ich gab Ratschläge und Geld.―
Nm. am Verführer; komme nicht vom Fleck.―
Brief an O., sanft.―