Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 23. Februar 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-02-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F1C-6.
23/2 Träume: am Schwarzenbergplatz ein (Leiter?) Wagen zusammenstoßend mit einem Leichenwagen; ich sehe, mich umwendend, daß der Sarg heraus (oder nur von einer Karre herunter) gekollert ist;― etwas ängstlich, ob auch die Leiche herausfiel, was nicht der Fall. Dann weiter dem Ring zu. (Ein Theil der Stadt, von dem ich nicht selten träume.) ― Dann Traum von O., mit stark erot.-sex. Betonung; sie erröthend, wie ein junges Mädchen.
Dictirt Briefe.―
Der blinde Componist Rudolf Braun bringt einen kleinen Aufsatz, in dem er bescheidene Propaganda für sich macht; ich gebe ihm Ratschläge.
Nm. am Verführer.
Speidels besuchen mich.―