Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 27. Februar 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-02-27.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F20-0.
27/2 Brief O.s „nun frei und froh,― was krankes los inwendig. Wunderbares Gefühl der Erneuerung“ ― „du mußt am Tel. gefühlt haben, dass du mir jetzt ohne Herzensenge begegnen mußt oder gar nicht“ … ― Empfand den Brief ärgerlich. Sinn: jetzt sei jene Sache auch innerlich völlig aus,― und ich sei (gegen Vorwurf der „Herzensenge“) verpflichtet, vergangnes vergangen sein zu lassen und die weiteren auch äußeren Consequenzen zu ziehn.― Mir ist aber keineswegs so zu Muth.―
Dictirt Briefe. (Der „Betrieb“ wächst mir übern Kopf.)
Dict. „Verf.“ (2. Act, 1. Scene).
Nm. am Verführer.
Paula Schmidl. Über O., mit der sie in Salzburg viel zusammen war ―
Mit Heini Bürgerkino.―