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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 31. März 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-03-31.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F40-C.

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Chronik

Freitag, 31. 3. 1922

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Wiener Schnitzler
Kempny Tagebuch

Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 31. März 1922

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

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Freitag, 31. März 1922

31/3 Vm. Frau Kriger, der ich allerlei ziemlich übles über ihr „Mysterium Filia lacrimarum“ sagte;― wie ich die Tendenz zu Unklarheit, Unbewußtheit und Unverantwortlichkeit mit wachsendem Widerwillen betrachte, die das Charakteristikon unsrer Kunst und auch ein wenig unsrer Wissenschaft ist.― Frau Kr. selbst das übliche Judenmädl, klug, halbgebildet, natürlich schon geschieden;― auch begabt, jetzt Anthroposophin; offenbar in recht schlechten Verhältnissen.

― Dict. „Verf.“. 2. Sc. 2. Akt.―

Abds. Bth. bei Paulsen, der Regie Med. führen soll. Sein übles Verhältnis zu Wildgans, den er nicht mehr grüßt. Allerlei Cliquenwesen und Unaufrichtigkeiten. Besetzungsfragen. Die Schauspieler, die heute in den Stücken lieber nicht „drin“ sein wollen.

Neunte Beethoven Furtwängler.