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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 7. April 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-04-07.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F47-5.

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Chronik

Freitag, 7. 4. 1922

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Leo Greiner, 7. 4. 1922

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Kempny Tagebuch

Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 7. April 1922

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

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Freitag, 7. April 1922

7/4 Früh zu Dir. Urbantschitsch, der eben aus Holland zurück, wo seine Frau (Mayen) mit den andern Burgschauspielern noch weitergastirt. Colossaler Erfolg (mit Schwan von Molnar und Hochzeitstage von Géraldy). Reiseratschläge u. dergl. von U.

Dictirt Briefe.―

Nm. Hr. Hata aus Japan ― Geschäftsmann, Techniker, seit 2 J. Berlin lebend, hat Anatol übersetzt; erzählt mir dass Liebelei in Tokio gespielt wurde; allerlei andres (Weg ins freie, Weites Land) übersetzt sei. Spricht mit auffallendem Verständnis von Genia; allgemeineres psychologisches und politisches.

Z. N. bei Fritz Zuckerkandl; wo u. a. Géraldy, Verfasser von Hochzeitstage und Aimer; seine dichterisch dramat. Pläne; politisches (Poincaré);― ob Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich möglich; seine Erlebnisse beim Einzug in Straßburg; die ungeheure Begeisterung;― wie die Eltern ihre Tochter den einziehenden Soldaten übergeben ― und alles in Reinheit vor sich geht …