Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 19. April 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-04-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F53-7.
19/4 Abreise Wien. Nachts Traum;― dictire; vom Balkon aus seh ich in den Garten;― Frau Hanne Askonas, in grünem Samtkleid Bertha Bruneck-voll. (Deutung: traf bei Ask. Frl. Erika Wagner ― diese war s. Z. für die Prinzessin im Med. designirt, die dann Else Wohlgemuth spielte ― die ich wiederum im Tell (vor kurzem) als Bertha sah.) ― Wucki deutet an,― wie ich eben in den Wagen steigen will, sie habe einen bösen Traum von mir gehabt ― will nicht mehr sagen, Empörung Heinis.―
Im Coupé der Vorlesung halber l. Masken, Ehrentag, Todte schweigen durchgelesen.― Die Doppelnov. durchgesehn, soweit sie fertig.―
München. O. an der Bahn, mit Fr. von Korff, die bald verschwindet.― Ins „Marienbad“. Wir trinken im Speisesaal Thee. Harmlose Unterhaltung.