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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 25. April 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-04-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F59-1.

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Chronik

Dienstag, 25. 4. 1922

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Hedy Kempny an Arthur Schnitzler, 25.4.1922

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

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Dienstag, 25. April 1922

25/4 über StuttgartKölnElten (Zollscherereien ― man will mir meinen alten Zeiß confisciren!) ― Arnheim (Frau Brevée steigt zu mir ein ― Eins. Weg für den Herbst verschoben) ― Haag.― Kalt regnerisch. An der Bahn Koos und Dr. Tels, bei dessen Eltern ich zu Gaste bin. Bezuidenhout 65.― Die alten Tels. Behagliches Haus. Frühstück. Mein Zimmer: Ordnung gemacht. Kunstsalon Kleykamp, Empfang. 50–60. Spreche u. a. Minister Duparc, de Meester, Frau Rhijn-Naeff (Kritikerin), Dr. Ophuijsen und Frau, Hrn. Edm. Visser und Frau (Stella Mare) (Bernh. Übersetzerin) und viele andre. ― Dr. de Koos, sehr Impresario läßt plötzlich mich allein, mit wenigen, mit vielen photographiren.― Der junge Herr Kleykamp zeigt mir allerlei im Kunstsalon (einen Fr. Hals).

― Mit Tels und Frau Brevée nach Scheveningen geautelt ― das Meer.― [Kleine] Promenade in Kühle und Wind.―

Nachtm. im Hause Tels; Fr. Brevée.―

Während ich auspackte, war ich unversehens von einem jungen Herrn Spittel interviewt worden;― Fr. Brevée liest es mir Abends aus Het Vaderland (übersetzt) vor.