Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 25. April 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-04-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F59-1.
25/4 über Stuttgart ― Köln ― Elten (Zollscherereien ― man will mir meinen alten Zeiß confisciren!) ― Arnheim (Frau Brevée steigt zu mir ein ― Eins. Weg für den Herbst verschoben) ― Haag.― Kalt regnerisch. An der Bahn Koos und Dr. Tels, bei dessen Eltern ich zu Gaste bin. Bezuidenhout 65.― Die alten Tels. Behagliches Haus. Frühstück. Mein Zimmer: Ordnung gemacht. Kunstsalon Kleykamp, Empfang. 50–60. Spreche u. a. Minister Duparc, de Meester, Frau Rhijn-Naeff (Kritikerin), Dr. Ophuijsen und Frau, Hrn. Edm. Visser und Frau (Stella Mare) (Bernh. Übersetzerin) und viele andre. ― Dr. de Koos, sehr Impresario läßt plötzlich mich allein, mit wenigen, mit vielen photographiren.― Der junge Herr Kleykamp zeigt mir allerlei im Kunstsalon (einen Fr. Hals).
― Mit Tels und Frau Brevée nach Scheveningen geautelt ― das Meer.― [Kleine] Promenade in Kühle und Wind.―
Nachtm. im Hause Tels; Fr. Brevée.―
Während ich auspackte, war ich unversehens von einem jungen Herrn Spittel interviewt worden;― Fr. Brevée liest es mir Abends aus Het Vaderland (übersetzt) vor.