Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 30. Mai 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-05-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F7C-A.
30/5 Vm. bei Gisa.― Über O.; meine Vermuthungen.―
Im Sanat. Fürth bei Ludaßy, der nach einer Operation (Ca. ves.) mit Venenentzündung liegt.― Mit Olga über ihre im Krieg gefallenen Söhne.―
Begegnungen mit Dr. Stef. Hoffmann (Goethe und die Musik etc.), Dr. Wertheimer (Reichenau);― Brünauer, Askonas.―
Atelier Setzer, wegen Bestellungen; er fordert mich zu Portraitirung vor. Nächstens.―
Intendanz. Ob. R. R. Teubel; Stempelfragen;― Hängekoffer u. a. gekauft.―
Nm. V. L. abgeholt, in die „Sascha“. Preßburger, Klinenberger, Reg. Kertész, Vakonyi, etc. Heini.― Man führte mir einige Films vor, um mir die Regie Kertesz’ und die Kunst Vakonyis zu beweisen.― Manches gute, vieles Kitsch.―
Mit V. L. zu mir. Dr. Lichtenstern, Thayer, wir nachtm. auf der Terrasse. U. a. über Psychoanalyse und Freud.―