Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 5. Juni 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-06-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F82-1.
5/6 Pfingstmontag.― Immer beim Aufwachen das bange Gefühl, als hänge ich irgendwie im Leeren … Die Fäden, mittelst deren ich an die Dinge des Lebens (auch an die Menschen, die mir „nahe“ sind) geknüpft bin,― flottiren in der Luft;― allmälig erst straffen sich etliche, aber kaum einer ganz fest.―
― Spaziergang Pötzleinsdorf ― Salmannsdorf ― Dornbacher Park. In matter, etwas leerer Stimmung; zu viel mit O. beschäftigt.―
Heini spielt mir Bachs Magnificat vor.
Las Nm. einiges für mich in Hinblick auf Graz.― (Wurstl etc.) ―
Auernheimer besucht mich. Verlegerisches.
Z. N. Julius und ganze Familie.―