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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 31. Oktober 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-10-31.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1016-9.

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Chronik

Dienstag, 31. 10. 1922

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Wiener Schnitzler
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Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Heinrich Schnitzler, 31. 10. 1922

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Dienstag, 31. Oktober 1922

31/10 Abreise von Prag. Im Zug Paul Kisch (N. Fr. Pr.).―

Ankunft Aussig. Dr. Schwabacher an der Bahn. Mit ihm Chem. Fabrik, Dr. Lincke (Dr. Lichtensterns Bruder). Beide begleiten mich Engl. Hof. Aus diesem unmöglichen Hotel übersiedle ich sofort Hotel „Hohes Haus“.― Die beiden Herren bei mir. Speise allein im Hotel. Nachm. Spaziergang Ruine Schreckenstein. Melancholie und Bitterkeit.―

Im Hotel ― Frl. Mizi Schiller von der Urania.

Dr. Steiner holt mich ab. Regen. Gleite auf dem feuchten Pflaster aus und wäre mindestens in eine Auslagscheibe hineingefallen, wenn ich nicht an zwei Fußgänger gestürzt und so aufgehalten worden wäre.

― Vorlesung im „Weinmanneum“ (das ich, von Prof. Martin geführt schon Vorm. besichtigt).― Recht voller Saal. Ich las: Dreifache Warnung, Masken, Leisenbohg, Weihnachtseink.― Recht gut; mäßige Akustik, strengte mich an.

Im Hotel gen. mit Dr. Steiner, Lincke und Braut (sehr sympathisch), Dr. Schwabacher, Architekt Möser.―