Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 14. November 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-11-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1024-9.
14/11 Vm. bei Gisa.― Telegr. an Hauptmann zu seinem 60.―
― Ins Grand Hotel zu Dr. Sigmund Zeisler, seit Jahrzehnten nicht gesehn; seine Frau Fanny Bloomfield-Zeisler, Paul Zeisler und sein andrer Sohn. Erzählt mir von seinen Krankheiten und Operationen. Über Antisemitismus u. dergl., amerik. Verhältnisse.―
Forest in der Tram; der sehr entzückt von Heini sprach.―
In der N. W. Bühne, wegen Sitzen zu W. L.;― spreche flüchtig Korff.―
Mit Kolap Rmdth. „Weber“. Heini spielte den Candidaten und den zweiten jungen Weber. Gute Inszenirung von Martin. Das Stück wirkte wieder außerordentlich. Ein Gestalter allerhöchsten Rangs ― wie vielleicht keiner jemals da war.― Lese jetzt allerlei aphoristisches von ihm (Neuer Band) wogegen ich, wegen Unklarheiten mit Praetension, einigen Widerstand spüre.