Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 8. Dezember 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-12-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-103C-F.
8/12 Feiertag.― Gestern Brief von B. B., die noch immer krank, nach Neujahr „si vous voulez de moi comme malade“ ― herkommen will, wie sie schon dreimal schreibt.― Wäre man zehn Jahre oder zwanzig jünger, so könnte mans anders nehmen; als es gemeint ist. Freilich ― der „Ruhm“ … Aber es wäre doch am Ende nur eine Complication mehr.―
Mit H. K. in Schneesturm spazieren, bald nach Haus.―
― V. Lichtenstern mit Franzi kamen; wurden bald von Dr. L. abgeholt.
Nm. an der Doppelnovelle; dann auch aphor. gefeilt;― immerhin gegen 4 Stunden „gearbeitet“. Wäre mein Leben im übrigen geordnet;― noch manche Möglichkeiten wären da.― Aber für die Existenz die ich führe,― bin ich einerseits zu alt,― anderseits zu jung.