Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 14. Dezember 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-12-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1042-7.
14/12 Ganz unklarer, aber irgendwie erotisch gefärbter Traum von ― meiner Mutter; meiner Erinnerung der erste meines Lebens;― ein Hinuntergleiten (wie Rutschbahn in Bergwerk) spielte eine Rolle ― auch das Burgtheater; ganz im verborgnen war die Mutter auch Schwester auch Olga. Das ganze viel mehr seelisch als körperlich betont, mehr „froh“, als lustvoll.
Gisa telef. mir: hartnäckiges Gerücht ― ich hätte Sonntag Frau L. geheiratet.―
Dictirt Fr. d. R., aphor., Briefe, aus dem Tageb.―
Begann Nm. mit einigem Elan „Else“ zu schreiben,― in der Gustl Technik.―
In einem Kino.―