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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 5. Jänner 1923, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1923-01-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1058-F.

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Chronik

Freitag, 5. 1. 1923

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Max Paulsen, 5. 1. 1923

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Traumtagebuch

Traum vom 5. Januar 1923

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Kino

Schnitzler geht ins Kino, 5. Januar 1923

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur an Schnitzler, Olga [Briefe]

Erstes Objekt aus der Mappe. 21 Br., davon 1 Vis.kte, 17 Ktn 65 Bl. Mit 12 Umschl.

Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur an Intimes Theater <Berlin> [Briefe]

1 Bl.Durchschl. Mit 1 weit. Ex. 1 Bl.Durchschl.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Freitag, 5. Jänner 1923

5/1 Vm. bei Alma Mahler. Sie theilt meine Bedenken wegen der Hausmiethe von O.;― aber es ist nicht viel riskirt, wenn sie ev. optirt. Sie spricht von der Feindseligkeit aller meiner „Freunde“ gegenüber O. und erzählt wie sie gleiches als Frau Mahlers erlebt.― ― Dann sprachen wir finanzielles (Marksturz; amerik. Guthaben).

― Nm. Frau (Stephan) Eggeler, wegen einer Signirung eines Pierrette Exemplars (das eben mit Radirungen E.s erschienen ― mäßig) ― eigentlich hatte er sie hergeschickt, weil er einen Reigenfilm machen will, was ich (insbesondre nach Lesung seines Mscrpt.) refusirte.―

Neuer Divan kam.―

An „Else“ weiter.―

Ins Kino. (Ein jämmerlicher wienerischer Ziehrer Film ―) Im Heimgehn wieder einmal Spöttelgasse vorbei ― ich sah zu den Fenstern auf, hinter denen sieben meiner Lebensjahre, die besten vielleicht verstrichen sind … Melancholie, Melancholie, Melancholie.

Traum von heut Nacht: sitze in einem Restaurant, schmal klein, vornehm; allein, trinke Champagner (Novelle Else: „Luft wie Champagner“) ― aber er ist roth; ich erinnere mich, dass er so sein muß ― (Half and half ― vielleicht Erinnerung an die Mittagessen bei Onkel Toni, der von fern über Onkel Edmund in die Nov. hineinspielt ― ?); es kommen zwei Damen, wie Reisende ― ? ich genire mich ein wenig wegen meines Champagnertrinkens … weitres verschwimmt.