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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 15. Februar 1923, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1923-02-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1081-F.

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Chronik

Donnerstag, 15. 2. 1923

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Die Frau des Richters, Typoskript

Publikation in Vorbereitung

Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A143

Datumsangabe auf Blatt von Die Frau des Richters: »so stürmisch wie es sonst nie…«

Traumtagebuch

Traum vom 15. Februar 1923

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Donnerstag, 15. Februar 1923

15/2 Träume u. a., daß ich mit Heini in irgend einer fremden Stadt in einer Buchhandlung bin. Ich finde einzelne Bände von einem französ. Rousseau’schen Roman (D.: lese Zola von Lucy übersetzte Nana mit mäßigem Behagen!) ― ärgere mich; (er heißt Madame ― A. und ein Frauenname, der mit A anfängt), äußere zu Heini: So was kann doch nur bei Heller vorkommen (er ist zugleich sichtbar, aber mit langem weißen Bart, entfernt und unhöflich) ― man denke sich z. B., daß man in einer Pariser Buchhandlung von Schillers Geisterseher nur einige lose Bände fände.― Dann les ich einen Brief an mich, von Gusti Glümer;― eine Seite, am Schluß heißt es (ungefähr): „Es geht Ihnen sehr gut, wie man hört. Die Weiber sind hinter Ihnen her.“ Und dann, eine Zeile für sich: Baum, blühe!― (V. L. telef. mir neulich aus Edlach, sie „blühe“.) (Die Deutung wurde durch einen folgenden (oder vorhergehenden?) Traum noch klarer.)

Dictirt an den drei Novellen.―

Nm. mit Heini eine Skriabin Symphonie (Dritte) und Vierte Beethoven, der Kolap vorgespielt.

Den Nachm. ziemlich vertrödelt.―