Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 14. April 1923, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1923-04-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-10BB-F.
14/4 Vm. Frau Barjanski, die an meinem Wachskopf nach wochenlanger Pause weitermodellirte und mir von einer momentanen Ehekrise erzählte. (Mein Traum von ihr heute Nacht; der Tisch an ihrem Divan,― das Kästchen (etwa Ordinationskästchen) das ich öffne ― und das Manuscripte? von ihr enthält ― ich will nicht, dass sie glaube, ich hätte spionirt und schließe es schnell.) ―
― Zu Cl. P., ihre Schwester Anna, deren Roman ich jetzt lese, ich schreibe ihr einen Empfehlungsbrief an Efr. Frisch (München) ― und sage ihr allerlei über den Roman.―
Finde zu Hause noch Herrn Reithofer, vom Wohnungsamt ― Anforderung nicht undenkbar, resp. Ablösenotwendigkeit. Widerliche Erpressung- Gemeinde-Politik ―
Nm. holt sich Frau A. E. ihren Roman.
Abends im Kino.