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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 13. Mai 1923, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1923-05-13.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-10D8-E.

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Chronik

Sonntag, 13. 5. 1923

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Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Heinrich Schnitzler, 13. 5. 1923

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Sonntag, 13. Mai 1923

13/5 S. Kopenhagen.― Vm. mit Axel Fraenkel im Museum ―

Sophus Michaelis und Frau (nicht mehr Karin) holen mich aus dem Hotel; Frühstück im Lange Linie Pavillon vom Schriftstellerverein mir veranstaltet. Etwa 8 Herren, und 4 Damen. Soph. M. sprach ein paar nette Worte; ich erwiderte mäßig geschickt. Es war gemütlich und ich fühlte mich wohl.― Svend Borberg geleitet mich nach Haus, übergibt mir sein Buch „Das Lächeln von Reims“.―

― Zu Georg Brandes;― (Dr. Meisen der Arzt stellt sich vor). Wir plaudern allein über 2 Stunden. Er fragt nach dem Antisemitismus (von dem hier nichts zu spüren), Herzl; wir reden über Rolland, Clemenceau (seine Verfeindung mit Br.), Poincaré, später kommt seine Freundin Frau B.― (?)

Spazieren; Bahn wegen ev. Stockh. Reise; Brief an B. B., allein im Phoenix gen.―