Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 25. Mai 1923, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1923-05-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-10E4-0.
25/5 Berlin. Vm. Deutsche Bank, wegen Aufstellung etc.; dann Fischer; geschäftliches mit ihm und Greiner;― Correctur (Aphorismen fürs Bahrheft N. R.) bei Dr. Kayser gelesen. Zu Dr. Eloesser (Schutzverband) in der Angelegenheit Harz, und Rotter;― zu Michaelis, mit Riesenflieder. Dort Briefe von O. (die mir sehr oft schreibt) und Heini (Erfolge in „Borkman“ und „Juden“). Doras Traum. Meine „Beerdigung“; ich hätte gewünscht ― daß alle Frauen erschienen, mit denen ich Beziehungen gehabt;― sie war erstaunt über die Masse ― dann entstanden peinliche Rangstreitigkeiten über die Reihenfolge, in der sie meinem Sarge folgen sollten!― Ich erzählte von meiner Reise.―
(Traum von heute Nacht;― ich sollte in einem Stück auftreten ― u. zw. neben Eva (wer?) ― als Adam nackt, was mir peinlich war;― auch bewies ich (wem?) die Unmöglichkeit,― sah mich dann aber doch so.) ―
Zu Dir. Feilchenfeld (Bank für ausw. Handel); machte meine erste Einlage (einen Rotterscheck).
Z. N. zu Fischers; wo Michaelis’, Loerke (neu), und Kapellm. Landshoff (Frau F.s Bruder).